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Sprüche über Wirklichkeit

433 Sprüche — Seite 10

Zwischen dem, was erhofft wird, und dem, was sich tatsächlich zeigt, liegt die Wirklichkeit. Sie kann ernüchtern, berichtigen, trösten oder herausfordern und zwingt den Menschen dazu, Illusion und Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht trocken, sondern voller Spannungen und tiefer Lebensfragen.

Ihr eigentliches Gewicht entfaltet sich dort, wo sie nicht nur als äußere Gegebenheit, sondern auch als innere Deutung erscheint. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Wirklichkeit nie ganz unabhängig vom Blick des Menschen gedacht werden kann.

  1. Ich wünsche Dir, dass du an jedem Tag deines Lebens tatsächlich lebendig bist.

    Jonathan Swift

  2. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel

  3. Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.

    Albert Camus

  4. Jeder Mensch schafft sich seine eigene Größe. Zwerge bleiben Zwerge, wenn sie auch auf Alpen sitzen.

    August von Kotzebue

  5. Es gibt bestimmte Fehler, welche - gut dargestellt - besser glänzen als Tugenden!

    François de la Rochefoucauld

  6. Wie alt ein Mensch ist, erkennt man daran, ob er zwei Stufen oder zwei Tabletten auf einmal nimmt.

  7. Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …

    William James

  8. Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.

    Friedrich Dürrenmatt

  9. Alles ist möglich, bis es als unmöglich bewiesen wurde- und sogar das Unmögliche kann sich einmal als möglich erweisen.

    Pearl S. Buck

  10. Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.

    Oscar Wilde

  11. Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.

  12. Wer zu geschäftig Gutes tut, hat nicht die Zeit, gut zu sein

    Rabindranath Tagore

  13. Jede Erinnerung ist gefärbt durch das jetzige So-Sein, also durch einen trügerischen Blickpunkt.

    Albert Einstein

  14. Wer zu lange ein Auge zugedrückt hat, wird erstaunt sein, wenn ihm beide plötzlich aufgehen.

    Sören Kierkegaard

  15. Die Welt ist nicht schlimmer und nicht besser, als sie vor tausend Jahren war und nach tausend Jahren sein wird.

    August von Kotzebue

  16. Es ist zwischen Wissen und Tun ein himmelweiter Unterschied. Wer aus dem Wissen allein sein Handwerk macht, der hat wahrlich acht zu geben, dass er das Tun nicht verlerne.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.

    Leonardo da Vinci

  18. Leben ist, was einem begegnet, während man auf seine Träume wartet.

  19. Bisweilen sind wir unwilliger, wenn unsere Erwartungen teilweise, als wenn sie gar nicht erfüllt werden.

    Otto Weiss

  20. Der Mensch denkt immer anders als das Schicksal.

    Publius Syrus