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Sprüche über Wirklichkeit

433 Sprüche — Seite 15

Zwischen dem, was erhofft wird, und dem, was sich tatsächlich zeigt, liegt die Wirklichkeit. Sie kann ernüchtern, berichtigen, trösten oder herausfordern und zwingt den Menschen dazu, Illusion und Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht trocken, sondern voller Spannungen und tiefer Lebensfragen.

Ihr eigentliches Gewicht entfaltet sich dort, wo sie nicht nur als äußere Gegebenheit, sondern auch als innere Deutung erscheint. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Wirklichkeit nie ganz unabhängig vom Blick des Menschen gedacht werden kann.

  1. Schenkt Worten keinen Glauben, wenn nicht Werke dahinter stehen.

    Maria Ward

  2. Man soll über die Liebe nicht sprechen sondern aus Liebe handeln, in Liebe leben.

  3. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  4. Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  5. Nicht jeder Pfeil trifft, worauf er gezielt ist

    Horaz

  6. Eine glückliche Erinnerung ist vielleicht wahrer als das Glück.

    Alfred de Musset

  7. Es gibt nichts Wunderbares: Alles, was geschieht, was geschehen ist und was geschehen wird, geschieht, geschah und wird geschehen auf eine natürliche Weise.

    Georg Büchner

  8. Nicht der Abstand bestimmt die Entfernung. In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  9. Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend, die Skepsis ist der tägliche Wein des Alters.

    Pearl S. Buck

  10. Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.

    Ernst Moritz Arndt

  11. Man kann sich nicht einbilden, etwas zu sein, wenn man es nicht ist, es sei denn, man wäre verrückt.

    Voltaire

  12. Genie ist das Vermögen, von eingebildeten Gegenständen wie von wirklichen zu handeln.

    Novalis

  13. Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als Gewohnheit gewordene Sympathie.

    Jonathan Swift

  14. Bei Licht besehen ist auch ein Leithammel nur ein Schaf.

    Ernst Hohenemser

  15. Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.

    Else Pannek

  16. Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  17. Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Wenn der zehnte Teil des Elends, das gefühlt wird, gesehen würde, so müsste uns dieser Anblick mit Grausen durchdringen.

    Edward Young

  19. Das Leben ist kein Problem, das man lösen, sondern eine Wirklichkeit, die man erfahren muss.

    Sören Kierkegaard

  20. Wenn die Realität einen Traum zerstören kann, warum soll ein Traum dann nicht die Realität zerstören können?

    George Moore