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Sprüche über Wirklichkeit

433 Sprüche — Seite 7

Zwischen dem, was erhofft wird, und dem, was sich tatsächlich zeigt, liegt die Wirklichkeit. Sie kann ernüchtern, berichtigen, trösten oder herausfordern und zwingt den Menschen dazu, Illusion und Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht trocken, sondern voller Spannungen und tiefer Lebensfragen.

Ihr eigentliches Gewicht entfaltet sich dort, wo sie nicht nur als äußere Gegebenheit, sondern auch als innere Deutung erscheint. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Wirklichkeit nie ganz unabhängig vom Blick des Menschen gedacht werden kann.

  1. Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen.

    Gilbert Keith Chesterton

  2. Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

    René Descartes

  3. Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.

    Ralph Waldo Emerson

  5. Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so'.

    Mark Twain

  6. Mit zunehmendem Alter achte ich weniger darauf, was die Leute sagen. Ich sehe mir einfach an, was sie tun.

    Andrew Carnegie

  7. Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen, die uns gleichzeitig umgeben.

    Marcel Proust

  8. Für seine Prinzipien kann man leichter kämpfen, als nach ihnen leben.

    Alfred Adler

  9. Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist aufgrund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, dass es mehrere gleiche Dinge gebe, aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches.

    Friedrich Nietzsche

  10. Konkret ist alles, was man sehen und anfassen kann. Mädchen sind meist nicht konkret: Kann man sie sehen, so kann man sie nicht anfassen, und kann man sie anfassen, so kann man sie nicht sehen.

    Otto Erich Hartleben

  11. Wir spielen unsere Gedanken gegeneinander aus, in Wirklichkeit unsere Temperamente.

    Christian Morgenstern

  12. Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

    André Gide

  13. Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.

    Jules Verne

  14. Wenn der Papagei auch gut spricht, bleibt er doch ein Vogel.

  15. Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit durch ihre Bücher ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen wie mit Freunden, wir bewundern und lieben sie, als wenn sie leibhaftig un …

    Gustav Freytag

  17. Reißt den Menschen aus seinen Verhältnissen, und was er dann ist, nur das ist er.

    Johann Gottfried Seume

  18. Ein Mann glaubt nur das, was er sieht, riecht oder anfasst. Eine Frau glaubt nur das, was sie empfindet.

    Auguste Renoir

  19. Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, dass etwas da ist.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Vögel im Käfig sprechen nur vom Fliegen. Freie Vögel fliegen einfach.