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Sprüche über Wirklichkeit

433 Sprüche — Seite 13

Zwischen dem, was erhofft wird, und dem, was sich tatsächlich zeigt, liegt die Wirklichkeit. Sie kann ernüchtern, berichtigen, trösten oder herausfordern und zwingt den Menschen dazu, Illusion und Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht trocken, sondern voller Spannungen und tiefer Lebensfragen.

Ihr eigentliches Gewicht entfaltet sich dort, wo sie nicht nur als äußere Gegebenheit, sondern auch als innere Deutung erscheint. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Wirklichkeit nie ganz unabhängig vom Blick des Menschen gedacht werden kann.

  1. Illusionen sind Krankheiten wovon man leider immer geheilt wird.

    Peter Sirius

  2. Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.

    Charles Lamb

  3. Lüge, von Hunderten wiederholt, wird nicht Wahrheit.

    Hermann Stehr

  4. Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.

    Philip James Bailey

  5. Was wir um Christi willen aufgeben, ist unser Gewinn, was wir zurückbehalten, ist in Wirklichkeit Verlust.

    James Hudson Taylor

  6. Vielleicht, wenn man herausfände, wie man leben sollte, würde man davon lernen, was es eigentlich bedeutet.

    Ernest Miller Hemingway

  7. Die Menschen glauben, sich mit etwas Wichtigem zu befassen, befassen sich aber nur mit der Fresserei.

    Leo Tolstoi

  8. Dass der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher ein, als bis der Verstand und die Jahre da sind.

    Jean Paul

  9. Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …

    Johann Peter Hebel

  10. Die Mittelmäßigkeit wiegt immer richtig, nur ist ihre Waage falsch.

    Anselm Feuerbach

  11. Das Kind wird erwachsen - drei Jahre früher, als die Eltern glauben und drei Jahre später, als es selbst glaubt.

  12. Gewiß, es ist gut, daß wir die nicht immer kennen, für die wir arbeiten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Manche Menschen träumen von großen Taten. Andere sind wach und führen sie aus.

  14. Die Menschen hassen nie so sehr den, der Böses tut, noch das Böse selbst, wie den, der es beim Namen nennt.

    Giacomo Leopardi

  15. Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  16. Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst.

    Stefan Zweig

  17. Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen

    Karl Marx

  18. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.

    Oswald Spengler

  19. Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht

    Angelus Silesius

  20. Der materielle Fortschritt befriedigt keines der Bedürfnisse, die der Mensch wirklich hat.

    Winston Churchill