1192 Sprüche — Seite 8
Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.
— Theresia von Avila
Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.
Schafft den Gewinn ab, so wird es keine Diebe und Räuber mehr geben.
— Laotse
Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.
— Konfuzius
Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.
— Zenon von Kition
Fühlst du dich verloren dann wende dich dem anderen zu wie dir selbst.
Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.
— John D. Rockefeller
Der Egoismus stellt sich als bester Freund vor und verscheucht dir alle Freunde.
— Eleonore van der Straten-Sternberg
Wenn es an Protus nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erhoffen lässt. (11. Sept.)
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus .....
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.
— Honoré de Balzac
Leben? Wohl dem, dem es spendet Arbeit, Freunde, täglich Brot. Doch das Beste, was es sendet, ist das Wissen, dass es endet, ist der Ausgang, ist der Tod.
— Theodor Fontane
Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.
— Baruch de Spinoza
Dein Leben war ein großes Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen - und dann ein stilles Von-uns-Gehn.
Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, und mit dir stirbt mehr als nur eine.
Eines Tages werden wir wissen, dass der Tod uns nie das rauben kann, was unsre Seele durch dich gewonnen hat.
Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.
— Jean de la Bruyère
Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe
Nur der ist arm, der die kahlen Wände seines Herzens nicht schmücken kann mit Bildern schöner Erinnerungen
— Johann Nepomuk Nestroy
Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.
— Charles de Foucauld
Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.
Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.
— Seneca
Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste!
— Euripides
Eine wirkliche und wahrhafte Zauberin ist die Liebe: sie verwandelt Menschen, und sie erschafft Dinge, die es zuvor nicht gab - und wiederum nicht mehr gibt, wenn sie verschwunden ist.
— Diotima
Kein Feiertag, der kein Ende hat.
Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.
— Donatien A. F. Marquis de Sade
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.
Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind, sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten …
— Antoine de Rivarol
Am Abend schimpf nicht mit deiner Frau, sonst musst du alleine schlafen.
Herzen, die sich nicht öffnen, bleiben für immer allein!
Die Flitterwochen sind vorüber, wenn der Mann nicht mehr beim Geschirrspülen hilft, sondern es alleine macht
Lacht man, wenn man ganz alleine ist, so meint man es wirklich ernst.
Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …
— Rainer Maria Rilke
Wer geliebt, kann nicht vergessen, wer vergisst, hat nie geliebt, wer geliebt und doch vergessen, hat vergessen, wie man liebt!
Gewiß ist die Klage über die Einsamkeit Ausdruck einer Sehnsucht, ihr zu entrinnen.
— Ernst Thälmann
Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt es den ganzen November weiß. (03. Nov.)
Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts. Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit. Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang, jeder muss alleine gehen s …
Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.