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Sprüche über Angst

427 Sprüche — Seite 15

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue

    William Blake

  2. Das sichere Gefühl geistiger Überlegenheit verliert sich bei einem Afrika-Urlaub in der Wüste sofort. Bei der Rückkehr in den Touristen-Bus stellt es sich allerdings genauso spontan wieder ein. …

    Karl-Heinz Karius

  3. Wer alle Bäume fürchtet, kommt durch keinen Wald.

  4. Furcht tut nichts Gutes. Darum muss man frei und mutig in allen Dingen sein und fest stehen.

    Martin Luther

  5. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  6. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!

    Wilhelm Busch

  7. Am schwersten sind Mißgeschicke zu ertragen, zu denen es nie gekommen ist.

    James Russell Lowell

  8. Nach der Tag weiss der Gimpel Rat.

  9. Vor Menschen ein Adler, vor Gott ein Wurm, so stehst du fest im Lebenssturm. Nur wer sich fühlt vor Gott ganz klein, kann vor den Menschen mächtig sein.

    Ernst Moritz Arndt

  10. Niemand ist beklagenswerter als jener Mensch, dem nichts so sehr zur Gewohnheit geworden ist, wie die Unentschlossenheit.

    William James

  11. Menschlich mache ich jede, künstlerisch gar keine Konzession; wer zu verlieren fürchtet, ist schon verloren.

    Gustav Mahler

  12. Ergebenheit ist in einem gewissen Grade mit Zuneigung verwandt, obschon sie, hauptsächlich aus Ehrfurcht bestehend, häufig mit Furcht verbunden ist.

    Charles Robert Darwin

  13. Ich bin Grenzgänger und begebe mich in Grenzsituationen, um meine Ängste, Zweifel und Hochgefühle zu erfahren.

    Reinhold Messner

  14. Ein Unglück kommt selten allein

  15. Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.

    Daniel Defoe

  16. Der Feige stirbt schon viele male vor seinem Tode.

    William Shakespeare

  17. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  18. Junggesellen sind die besten Freunde, die besten Herren, die besten Diener; aber nicht immer die besten Untertanen, denn sie sind gleich dabei, fortzulaufen, und fast alle Flüchtlinge gehören ihre …

    Francis Bacon

  19. Es hat nicht jeder Abgrund ein Geländer.

  20. Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.

    Theodor Heuss