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Sprüche über Angst

427 Sprüche — Seite 3

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält, als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt

    George Eliot

  2. Was zagst du, Herz, in solchen Tagen, wo selbst die Dornen Rosen tragen?

    Ludwig Uhland

  3. Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich …

    Dietrich Bonhoeffer

  4. Lüge und Unaufrichtigkeit kennzeichnen den Furchtsamen; Treue und Aufrichtigkeit sind die Begleiter des Mutes.

    Walter Rathenau

  5. Unter allen Lügnern auf der Welt sind manchmal die eigenen Ängste die schlimmsten

    Rudyard Kipling

  6. Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.

    Ralph Waldo Emerson

  7. Ob du glaubst, du kannst es, oder es nicht glaubst - du hast recht.

    Henry Ford

  8. Etwas Zögern lässt nie etwas zustande kommen

    Demokrit

  9. Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es dir angezeigt erscheint, sage: "Ich spiele nicht mehr mit"

    Epiktet

  10. Man erschrickt nur vor Drohungen; mit vollendeten Tatsachen findet sich der Mensch schnell ab.

    Oswald Spengler

  11. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  12. Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.

    Jean Paul

  13. Fürchte nichts und niemanden. Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden leiden.

    Leo Tolstoi

  14. Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden.

    Otto Weiss

  15. Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.

    André Gide

  16. Behalte deine Ängste für dich, aber teile deinen Mut mit anderen!

    Robert Louis Stevenson

  17. Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit

    Otto von Bismarck

  18. Spanne den Bogen, aber schieße nicht los! Noch gefürchtet zu sein, ist wirksamer.

  19. Ist der Tod nur ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken? Hast du es je noch gespürt, wenn du des Abends entschliefst?

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.

    Franz Kafka