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Sprüche über Angst

427 Sprüche — Seite 5

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

    Jakob Bosshart

  2. Man soll immer das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste gefasst sein.

  3. Jeder neue Tag hat zwei Griffe. Wir können ihn am Griff der Ängstlichkeit oder am Griff der Zuversicht halten.

    Henry Ward Beecher

  4. Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung

    Franz von Sales

  5. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

    Arthur Schopenhauer

  6. Wer vor sich selber flieht, wird immer eingeholt.

    Ernst Wiechert

  7. Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.

    Alfred Adler

  8. Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

    Jean-Paul Sartre

  9. Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig ist.

    Seneca

  10. Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.

    Thomas Jefferson

  11. Wie nahe Furcht und Mut zusammenwohnen, das weiss vielleicht am besten, wer sich dem Feind entgegenwirft.

    Christian Morgenstern

  12. Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue.

    Rupert Johann Hammerling

  13. Man flieht nicht, weil man Angst hat, sondern man hat Angst, weil man flieht.

    William James

  14. Musst nicht widerstehn dem Schicksal, aber musst es auch nicht fliehen! Wirst du ihm entgegengehn, wird's dich freundlich nach sich ziehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Der Geizhals bleibt im Tode karg: zehn Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.

    Christian Fürchtegott Gellert

  16. Sorgen sind wie Gespenster: Wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben

  17. Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen

    Dietrich Bonhoeffer

  18. Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

    Immanuel Kant

  19. Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht.

  20. Gerechtigkeitsliebe ist bei den meisten Menschen nur die Angst, Ungerechtigkeit zu erleiden

    François de la Rochefoucauld