Sprüche über Angst
427 Sprüche — Seite 4
Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.
Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.
Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten.
Ist die Nacht auch noch so schwarz und schwer: Die Liebe erleuchtet selbst das finsterste Dunkel.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?
Fallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben
Wir fühlen den Schmerz, aber nicht die Schmerzlosigkeit; die Sorge, aber nicht die Sorglosigkeit; die Furcht, aber nicht die Sicherheit.
— Arthur Schopenhauer
Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling.
Tue das, wovor Du Angst hast, und der Tod Deiner Angst ist sicher.
— Ralph Waldo Emerson
Es gibt viele Wege, die man gehen kann. Manchmal ist es nötig, einen zu gehen, um zu erkennen, ob es der richtige ist. Denn auch durch langes Überlegen sieht man nicht, ob nach der ersten Kurve St …
Ich fürchte mich zu kennen und kann mich doch nicht ignorieren.
— Voltaire
Die Menschen haben vor dem Tod zuviel Achtung, gemessen an der geringen Achtung, die sie vor dem Leben haben.
— Henry de Montherlant
Wenn du die Einsamkeit fürchtest, versuche nicht gerecht zu sein.
— Jules Renard
Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn der Chef das Zimmer betritt.
Es gibt viele Dinge, die wir am liebsten wegwerfen wollten, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben.
— Oscar Wilde
Ein frohes, heiteres Gemüt ist die Quelle alles Edlen und Guten. Kleine düstere Seelen, die nur die Vergangenheit betrauern und die Zukunft fürchten sind nicht fähig, die heiligsten Momente des …
— Friedrich von Schiller
Wenn du mit den Tieren sprichst, lernst du sie kennen. Wenn du nicht mit ihnen sprichst, lernst du sie nicht kennen. Was du nicht kennst, davor fürchtest du dich. Was du fürchtest zerstörst du.
Ein Pessimist ist ein Mensch, dem nicht wohl zu Mute ist, wenn er sich wohl fühlt, weil er befürchtet, dass er sich schlechter fühlen wird, wenn er sich besser fühlt.
— George Bernard Shaw
Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit
— Albert Einstein
Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind.
— Albert Schweitzer
Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.
— Ingmar Bergman
Die Übereifrigen im Vorpreschen sind auch schnell im Rückzug.