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Sprüche über Angst

427 Sprüche — Seite 17

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Bescheidenheit kann schwerlich als Tugend bezeichnet werden. Sie ist mehr ein Gefühl als eine Neigung. Sie ist eine Art Furcht, dem üblen Ruf zu verfallen.

    Aristoteles

  2. Der Mutmensch kennt den Zorn, der Furchtmensch die Wut und den Ärger

    Walter Rathenau

  3. Eigentlich müßte man sich fürchten, aus dem Haus zu treten.

    Franz Kafka

  4. Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen

    Benjamin Franklin

  5. Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.

    Theodor Storm

  6. Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein, und dein Verstand wird ohne Angst sein.

    Laotse

  7. Wer in Gefahr ist, Pessimist zu werden, sollte eine Rose betrachten

    Edmond Rostand

  8. Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat

    Samuel Smiles

  9. Vor nichts muss sich das Alter mehr hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit hinzugeben.

    Marcus Tullius Cicero

  10. Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich erscheinen. Nähert man sich ihnen, werden sie menschlich, erträglich, vertraut. Darum ist die Furcht größer a …

    Nicolaus Machiavelli

  11. Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.

    Oscar Wilde

  12. Er steht bei der Wahrheit wie der Has bei der Pauke.

  13. Willst du dass dir kein Leid geschieht vom bösen Volk, so sing ihr Lied und werde selbst zum Bösewicht, so hassen sie dich länger nicht.

    Gottfried von Strassburg

  14. Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper

    Maxim Gorki

  15. Wer über seine Leidenschaften, Begierden und Ängste herrscht, ist mehr als ein König

    John Milton

  16. Dieses Leben ist grausam, ringsum Bomben und Brand. Wer den Kopf in den Sand steckt, wird am Hintern erkannt.

  17. Ein Feigling vergibt nie.

    Laurence Sterne

  18. Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es nie zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang

    Konrad Adenauer

  19. Warum gleich lumpig einhergehn und es jedermann merken lassen, dass die Bilanzen ein Defizit aufweisen?

    Wilhelm Busch

  20. Er geht darüber hin wie der Hahn über die Kohlen.