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Sprüche über Geist

520 Sprüche — Seite 16

Was den Menschen über das bloß Gegebene hinausdenken lässt, wird seit jeher mit dem Geist verbunden. In ihm liegen Schärfe des Verstandes, schöpferische Vorstellung, Urteilskraft und jene Freiheit, die nicht nur reagiert, sondern entwirft. Darum ist dieses Thema von besonderer Tiefe für Kultur, Erkenntnis und Selbstverständnis.

Seine Größe zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Klarheit, Weite und Unabhängigkeit des Denkens. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Einsamkeit und Genialität, Bildung und Einbildung und machen deutlich, wie viel Verantwortung in geistiger Kraft liegen kann.

  1. Man wird immer finden, dass diejenigen, die wirklich wissen, die bescheidensten Menschen sind.

    Rudolf Steiner

  2. Lesen macht vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig und Schreiben genau.

    Francis Bacon

  3. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    Albrecht von Haller

  4. Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist, als in das Gesicht.

    Michel de Montaigne

  5. Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

    Joseph Roux

  6. Katastrophen machen kluge und starke Menschen immer zu Philosophen.

    Honoré de Balzac

  7. Liebe ist Verzicht auf Widerstand, und Widerstand ist das Grundprinzip des Geistes. Deshalb vertragen sich Geist und Liebe so schlecht.

    Otto Flake

  8. Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes läßt diese zu Überzeugungen erstarren.

    Friedrich Nietzsche

  9. Das Gelingen großer und guter Handlungen ist in alle Ewigkeit der höchste Genuß großer und guter Geister.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  10. Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.

    Prentice Mulford

  11. Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden

    Jean Anouilh

  12. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    Baruch de Spinoza

  13. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  14. Wo es der Rede an Tiefe fehlt, da geht sie in die Breite..

    Charles-Louis de Secondat

  15. Wahre Gemütsruhe ist nur in der Unruhe geistiger Arbeit zu finden.

    Ernst Friedrich August Rietschel

  16. Man höret niemand fast mehr plaudern und erzählen,als Leute, denen Witz, Verstand und Klugheit fehlen.

    Barthold Heinrich Brockes

  17. Solange wir leben, kämpfen wir, solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, dass wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er …

    Augustinus

  18. Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist

    Joachim Ringelnatz

  19. Ein Fest naht, ein Fest wie kein anderes. Für alle, die guten Willens sind. Ein Fest, dessen Geist die Welt umspannt, und über Berge und Täler verkündet: Christ ist geboren.

    Joachim Ringelnatz

  20. Nichts großes Geistiges wurde je durch eine Anstrengung hervorgebracht; Großes kann nur von einem Großen geschaffen werden, und er tut es ohne Anstrengung.

    John Ruskin