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Sprüche über Geist

520 Sprüche — Seite 20

Was den Menschen über das bloß Gegebene hinausdenken lässt, wird seit jeher mit dem Geist verbunden. In ihm liegen Schärfe des Verstandes, schöpferische Vorstellung, Urteilskraft und jene Freiheit, die nicht nur reagiert, sondern entwirft. Darum ist dieses Thema von besonderer Tiefe für Kultur, Erkenntnis und Selbstverständnis.

Seine Größe zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Klarheit, Weite und Unabhängigkeit des Denkens. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Einsamkeit und Genialität, Bildung und Einbildung und machen deutlich, wie viel Verantwortung in geistiger Kraft liegen kann.

  1. Eine ausgewählte Bücherei ist das einzige Parkett, auf dem wir uns mit den größten Geistern der Vergangenheit und Gegenwart zwanglos unterhalten können.

    Novalis

  2. Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.

    Marquis de Vauvenargues

  3. Ein anspruchsvolles Buch will im Zusammenhang gelesen werden.

    Friedrich Rückert

  4. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  5. Der Geist der Frauen ist von Quecksilber, ihr Herz von Wachs.

  6. Keinen Geist kann man so umfassend lieben wie die Natur.

    Edvard Grieg

  7. Die Einfachheit des Geistes ist Dummheit, die des Herzens Unschuld.

    Giacomo Casanova

  8. Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.

    Gotthold Ephraim Lessing

  9. Die Dummheit des Mannes erkennt man an seinen Worten, die der Frau an ihrem Schweigen. Eine stumme Frau ist dumm, ein schweigsamer Mann kann für bedeutend gehalten werden.

    Sully Prudhomme

  10. Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.

    Benjamin Franklin

  11. Mit bloßen Reizen, leiblichen oder geistigen, in der Ehe zu fesseln hoffen, ohne das Herz und ohne die Vernunft, welche allein anknüpfen und festhalten, heißt, eine Blumenkette oder einen Blumenkranz …

    Jean Paul

  12. Geistreiche Menschen wären oft einsam ohne die Flachköpfe, die stolz auf sie sind

    Marquis de Vauvenargues

  13. Das Wissen ist ein Schatz, aber dessen Ausübung ist der Schlüssel dazu.

    Thomas Fuller

  14. Nichts lernt sich so leicht wie der Luxus, auch der des Geistes.

    Moritz Heimann

  15. Musik ist die Vermittlung des geistigen Lebens zum sinnlichen.

    Bettina von Arnim

  16. Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.

    Johann Gottfried Seume

  17. Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.

    Karl Friedrich Schinkel

  18. Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben.

    Thomas von Aquin

  19. Das Glück ist an und für sich Einbildungssache. Um glücklich zu sein muss man sich für glücklich halten.

    Giacomo Casanova

  20. Die Liebe öffnet den Geist und macht den Verstand klar.

    Niccolò Tommaseo