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Sprüche über Geist

520 Sprüche — Seite 2

Was den Menschen über das bloß Gegebene hinausdenken lässt, wird seit jeher mit dem Geist verbunden. In ihm liegen Schärfe des Verstandes, schöpferische Vorstellung, Urteilskraft und jene Freiheit, die nicht nur reagiert, sondern entwirft. Darum ist dieses Thema von besonderer Tiefe für Kultur, Erkenntnis und Selbstverständnis.

Seine Größe zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Klarheit, Weite und Unabhängigkeit des Denkens. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Einsamkeit und Genialität, Bildung und Einbildung und machen deutlich, wie viel Verantwortung in geistiger Kraft liegen kann.

  1. Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen.Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwa …

    Christian Morgenstern

  2. Man ist vom Missgeschick verfolgt, wenn man nicht genug Geist hat, um gut zu reden, und wenn einem der Verstand fehlt, um zu schweigen.

    Jean de la Bruyère

  3. Die Sprache ist der Frühling des Geistes.

    Peter Hille

  4. Der Geist denkt, das Geld lenkt.

    Oswald Spengler

  5. Das Land verkaufen - warum nicht auch die Luft und das Meer. Man kann nicht verkaufen, was der große Geist für uns erschaffen hat.

  6. Hass ist Sache des Herzens, Verachtung des Kopfes.

    Arthur Schopenhauer

  7. Der Ungebildete sieht überall nur Einzelnes, der Halbgebildete die Regel, der Gebildete die Ausnahme.

    Franz Grillparzer

  8. Nichtstun ist die schwierigste Tätigkeit und zugleich diejenige, die am meisten Geist erfordert.

    Oscar Wilde

  9. Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik

    Honoré de Balzac

  10. Noch nie war die Welt mit soviel Gehirn vollgestopft wie heute und noch nie so leer an Liebe und Ehrlichkeit.

    John Knittel

  11. Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt.

    Samuel Taylor Coleridge

  12. Je mehr wir in uns aufnehmen, um so größer wird unser geistiges Fassungsvermögen.

    Seneca

  13. Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.

    Vincent van Gogh

  14. Auf den Geist muß man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

    Euripides

  15. Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.

    Ludwig van Beethoven

  16. Das Glück liegt nicht nur in den Ekstasen der Liebe, sondern auch in einer sehr tiefen geistigen Harmonie.

    Fjodor M. Dostojewski

  17. Glück ist gut für den Körper, aber Kummer stärkt den Geist.

    Marcel Proust

  18. Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel.

    John Locke

  19. Dein Geist gleicht einer Mauer, an der wechselnde Wolken vorüberziehen.

    Hildegard von Bingen

  20. Anmut des Leibes ist Anmut der Hülle. Anmut des Geistes ist Anmut der Fülle.