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Sprüche über Welt

734 Sprüche — Seite 12

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Zwischen äußerer Wirklichkeit und innerem Blick entsteht jene Spannung, aus der viele tiefe Gedanken hervorgehen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass die Welt nie nur das ist, was vor Augen liegt, sondern immer auch das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt oder erhofft.

  1. Alles Irdische ist vergänglich.

    Joseph Victor von Scheffel

  2. Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.

    Baltasar Gracián y Morales

  3. Die Zeit ist die Seele der Welt

  4. Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  5. Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

    Johann Peter Eckermann

  6. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

    George Bernard Shaw

  7. Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben

    Robert Louis Stevenson

  8. Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.

    Gilbert Keith Chesterton

  9. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  10. Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Nichts tun vermehrt den Frieden der Welt.

    Friedrich Georg Jünger

  12. Das ist die beste Kritik von der Welt: wenn einer neben das, was ihm missfällt, etwas anderes besseres stellt.

    Friedrich Rückert

  13. Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

    Hans Christian Andersen

  14. Und obschon die Welt voll Narren ist, so ist keiner darunter, der es von sich dächte, ja nur argwöhnte.

    Baltasar Gracián y Morales

  15. Die Welt wandelt sich: Die Katze frißt Salat

  16. Stille und Ruhe bringen die ganze Welt ins rechte Maß zurück

    Laotse

  17. Als du auf diese Erde kamst, haben alle gelächelt - nur du hast geweint. Lebe so, dass wenn du diese Welt wieder verlässt, alle weinen - und nur du lächelst!

  18. Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht

    Albert Schweitzer

  19. Kannst du nicht wie der Adler fliegen, klettre nur Schritt für Schritt bergan; wer mit Mühe den Gipfel gewann, hat auch die Welt zu Füßen liegen.

    Victor Blüthgen

  20. Friede am Herd deiner Hütte wiegt die Feindschaft der Welt auf.