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Sprüche über Welt

734 Sprüche — Seite 13

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Zwischen äußerer Wirklichkeit und innerem Blick entsteht jene Spannung, aus der viele tiefe Gedanken hervorgehen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass die Welt nie nur das ist, was vor Augen liegt, sondern immer auch das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt oder erhofft.

  1. Was wir mit Freude tun, bringt Freude in die Welt

  2. Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …

    Rainer Maria Rilke

  3. Gar sehr verzwickt ist diese Welt mich wundert's dass sie wem gefällt.

    Wilhelm Busch

  4. Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, was im Leben vorkommt.

    Mark Aurel

  5. Alle Rätsel der Welt, so schwierig sie sich auch entbieten, sind ein Muster an Einfachheit, sobald ihre Lösung bekannt ist.

    Martin Kessel

  6. Das sind die Praktiker der Welt, die über Nacht sich umgestellt, die sich zu jedem Staat bekennen: Man könnte sie auch Lumpen nennen.

    Wilhelm Busch

  7. Der Mensch vermag nicht das Große, er vermag nur das Kleine. Und das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes tun auf der Welt, wenn wir bescheiden sind.

    Friedrich Dürrenmatt

  8. Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

  9. Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit

    Jean de la Bruyère

  10. Jedes Kind bringt ein Päckchen Liebe mit auf die Welt.

  11. Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet nur auf unsere schlechten.

    Jean-Baptiste Molière

  12. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.

    Eduard Mörike

  13. Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  14. Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben.

    Otto von Bismarck

  15. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  16. Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.

    Carl Friedrich Gauß

  17. Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

    Nikolaus Lenau

  18. Der Geduldige hat allen Reichtum der Welt.

  19. Der Geduldige hat allen Reichtum der Welt

  20. Es ist noch immer zu wenig gelacht worden in der Welt, das ist die größte Schuld.

    Friedrich Nietzsche