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Sprüche über Welt

734 Sprüche — Seite 28

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Zwischen äußerer Wirklichkeit und innerem Blick entsteht jene Spannung, aus der viele tiefe Gedanken hervorgehen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass die Welt nie nur das ist, was vor Augen liegt, sondern immer auch das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt oder erhofft.

  1. Wer die Geometrie begreift, vermag in dieser Welt alles zu verstehen.

    Galileo Galilei

  2. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  3. Wem zu Hause nicht wohl ist, dem wird selbst das Vaterland zu enge. Er verläuft sich in der Welt als Irrwisch.

    Friedrich Ludwig Jahn

  4. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  5. Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.

    Oscar Wilde

  6. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.

    Christian Johann Heinrich Heine

  7. Sag danke, kleiner Mensch, für den Strom der Liebe, der leise durch die Welt geht.

  8. Welch wunderbares Geheimnis ist der Eintritt eines neuen Menschen in die Welt.

    Leo Tolstoi

  9. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  10. Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

    Berthold Auerbach

  11. Eltern, Familie, Freunde häufig sagen, Erfolg gibt’s nicht ohne sich zu plagen. Trotzdem, Du musst genau hinsehen die Welt ist - trotz büffeln - wunderschön.

  12. Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.

    Henrik Johan Ibsen

  13. Die Welt wird schön an jenem Tag, da Mutter nicht mehr kommen mag.

    Joachim Ringelnatz

  14. Es steckt mehr Philosophie in einer Flasche Wein als in allen Büchern dieser Welt.

    Louis Pasteur

  15. Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.

    Marcel Proust

  16. Die Welt ist ein seltsames Theater. Man findet dort wohl Augenblicke, wo die schlechtesten Stücke die größten Erfolg haben.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  17. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.

    Immanuel Kant

  18. Von der Auferstehung Christi her kann ein neuer, reinigender Wind in die gegenwärtige Welt wehen.

    Dietrich Bonhoeffer

  19. Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!

    Otto Erich Hartleben

  20. Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.

    José Ortega y Gasset