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Sprüche über Welt

734 Sprüche — Seite 33

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Zwischen äußerer Wirklichkeit und innerem Blick entsteht jene Spannung, aus der viele tiefe Gedanken hervorgehen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass die Welt nie nur das ist, was vor Augen liegt, sondern immer auch das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt oder erhofft.

  1. Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch

    Paul Cezanne

  2. Ehre vor der Welt ist Schaden im Beutel

  3. Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.

    Theodor Fontane

  4. Ich ging bis an die äußerste Grenze der Welt, gleichzeitig an die innerste Grenze meines Ich!

    Reinhold Messner

  5. Das Bergsteigen findet in einer Welt statt, wo jeder die Verantwortung für sich selber zu tragen hat.

    Reinhold Messner

  6. Die Tyrannei der Vernunft, vielleicht die eifrigste von allen, steht der Welt noch bevor. Feuer und Wasser sind nichts gegen das Übel, welches die Vernunft ohne Gefühl stiften wird.

    Johann Georg Adam Forster

  7. Bei fleißiger Arbeit und guter Verdauung verbessert sich auch deine Weltanschauung.

    Eduard von Bauernfeld

  8. Die Welt ist eine kindische Dame, die selbst für ihre lächerlichen Vorurteile eine Art Verehrung fordert.

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.

    Emile Zola

  10. Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.

    Aristophanes

  11. Nichts auf der Welt ist elender, als eine reiche Frau zu haben

  12. Hat dich das Leben wund geschlagen und ist der Himmel heut auch grau, verzage nicht, denn nach dunklen Tagen, erstrahlt die Welt in schönstem blau

  13. Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Nackt einst kam ich zur Welt, nackt wandle ich unter die Erde. Solch ein nacktes Geschick ist es der Mühen wohl wert?

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  15. Gier macht den Menschen allezeit arm, und die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich.

  16. Schau in die Welt mit wachen Sinnen, wirst immer Neues ihr abgewinnen.

    Oscar Blumenthal

  17. Die Made hält ihren Käse für die Welt

    Daniel Sanders

  18. Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.

    Theodor Storm

  19. Die Liebe bringt die Erde nicht zum Drehen. Aber es ist die Liebe, die es lohnenswert macht, ein paar Runden mitzudrehen.

    Franklin P. Jones

  20. Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird

    H. L. Mencken