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Juli Sprüche

835 Sprüche — Seite 14

  1. Wenn im Juli das Barometer fällt es gar oft am Boden zerschellt.

  2. Regen am Margarethentag, sagt dem Hunger guten Tag. (20. Juli)

  3. Wer kein Roß hat, der muss zu Fuß gehen.

  4. Zieht ein Esel über Rhein, kommt ein I-ah wieder heim.

  5. Klein Pferd, kleine Tagesreise. Langes Pferd, kurzer Ritt.

  6. Wenn einer eine Krankheit kennenlernen will, soll er reisen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  7. Keine Eitelkeit ist lächerlicher als die der Leute, die aus Unruhe oder Neugierde auf Reisen gehen.

    Jean de la Bruyère

  8. Wer Kenntnisse von seinen Reisen nach Hause bringen will, muss schon Kenntnisse mit sich führen, wenn er abreist.

    James Boswell

  9. Wir empfangen die Weisheit nicht, wir müssen sie für uns selbst entdecken im Verlauf einer Reise, die niemand für uns unternehmen oder uns ersparen kann

    Marcel Proust

  10. Zum rechten Sinn einer Reise gehört, dass sie etwas Mühe erfordert. Wirklich köstlich wird sie erst, wenn sie den Reiz des Abenteuerlichen hat. Die Handwerksburschen reisen immer noch am sinnvollsten. …

    Otto Julius Bierbaum

  11. Geld genommen, um Freiheit gekommen.

  12. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Das einzige, was ich an der Freiheit liebe, ist der Kampf um sie.

    Henrik Johan Ibsen

  14. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  15. Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)

  16. Ist es im April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.

  17. Der liebe Gott hat es gewollt, dass die Mück' uns stechen sollt'. Es wär zu schön auf dieser Welt, wenn die Mück' im Sommer fehlt.

  18. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  19. Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.

  20. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.

  21. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.

  22. Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht

  23. Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen

  24. Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  25. Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  26. Ich bereue nichts, ich überdenke nichts, ich genieße alles.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  27. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, welche Sehnsucht und Lust zu reisen ich habe.

    Karl Spitzweg

  28. Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht z …

    Antoine de Rivarol

  29. Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.

    William Hazlitt

  30. Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist.

    Friedrich Ebert

  31. Die Ehe ist die exemplarische Bindung, sie trägt uns in die große Gebundenheit, und nur als Gebundene können wir in die große Freiheit der Kinder Gottes gelangen.

    Martin Buber

  32. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  33. Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.

  34. Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.

    Wilhelm Busch

  35. Ihr braucht keine Reise mehr allein zu buchen und nicht mehr in Diskos zu suchen. Denn heute habt ihr euch verlobt und bestellt auch bald das Aufgebot.

  36. Zusammenfassung des Benehmens: die eigene Würde zu bewahren, ohne die Freiheit anderer zu stören

    Francis Bacon

  37. Ein wahrer Freund ist einer, der im Winter Badeurlaub an einem Traumstrand macht, und dir keine Ansichtskarte schickt.

  38. Alles Flexible und Fließende neigt zu Wachstum. Alles Erstarrte und Blockierte verkümmert.

    Oscar Wilde

  39. Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.

    George Bernard Shaw

  40. Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.

    Johann Wolfgang von Goethe