853 Sprüche — Seite 15
An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.
Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.
Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht
Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen
Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.
Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.
Du kannst Dir gar nicht vorstellen, welche Sehnsucht und Lust zu reisen ich habe.
— Karl Spitzweg
Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht z …
— Antoine de Rivarol
Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.
— William Hazlitt
Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist.
— Friedrich Ebert
Die Ehe ist die exemplarische Bindung, sie trägt uns in die große Gebundenheit, und nur als Gebundene können wir in die große Freiheit der Kinder Gottes gelangen.
— Martin Buber
Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.
Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.
— Wilhelm Busch
Ihr braucht keine Reise mehr allein zu buchen und nicht mehr in Diskos zu suchen. Denn heute habt ihr euch verlobt und bestellt auch bald das Aufgebot.
Zusammenfassung des Benehmens: die eigene Würde zu bewahren, ohne die Freiheit anderer zu stören
— Francis Bacon
Ein wahrer Freund ist einer, der im Winter Badeurlaub an einem Traumstrand macht, und dir keine Ansichtskarte schickt.
Alles Flexible und Fließende neigt zu Wachstum. Alles Erstarrte und Blockierte verkümmert.
— Oscar Wilde
Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.
— George Bernard Shaw
Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer große Reisen unternimmt, bringt große Lügen heim.
Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Persönlichkeitsentfaltung.
— Mark Twain
Der Tourist. In einem Gespräch von nur einer Viertelstunde verleidet er mir die halbe Welt.
— Jules Renard
Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Reisen haben eine bestimmte Bestimmung, die der Reisende nicht kennt.
— Martin Buber
Für Frauen ist die Scheidung oft eine Straße, die in die Freiheit führt. Für Männer ist sie eher ein goldenes Schiff, das mit vollen Segeln in Richtung Freiheit fährt.
— Baruch de Spinoza
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
— Napoleon
Vom Jakobstag der Vormittag, man das Wetter zu Weihnachten deuten mag. (25. Juli)
St. Jakob klar und rein, wird das Christfest frostig sein. (25. Juli)
Auf der ersten Reise sammelt man Erfahrungen, auf der zweiten verdient man Geld
Wer keinen Wein trinkt, dem entgeht viel Genuß, wer aber den Wein falsch trinkt, verdirbt sich und anderen den Genuß.
— Joachim Ringelnatz
Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.
Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei.
— Wilhelm Busch
Voller Bauch lobt das Fasten.
Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.
— Oscar Wilde
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Wer anderen die Freiheit verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.
— Benjamin Franklin
Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt, man hat die Mittel.
— Wilhelm Busch
So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. (31. Juli)