853 Sprüche — Seite 16
Vierzehn Tage Reiselust sind besser als vier Wochen Reiseluft.
— Theodor Fontane
Wo du auch bist, danke für Tabak und Tee.
Der Mensch, der von der Vernunft geleitet wird, ist freier in einem Staate, wo er nach gemeinsamem Beschlusse lebt, als in der Einsamkeit, wo er sich allein gehorcht.
— Baruch de Spinoza
Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.
— Nikolai Michailowitsch Karamsin
Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.
— Karl Julius Weber
Die Menschen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt; sie fühlen das Bedürfnis geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last
— Christian Fürchtegott Gellert
Auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk.
Ist der Bauch satt, so ist das Herz froh.
Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.
— Wilhelm Raabe
Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.
— Carl Spitteler
Ein Miteinander zweier Menschen ist eine Unmöglichkeit und, wo es doch vorhanden scheint, eine Beschränkung, eine gegenseitige Übereinkunft, welche einen Teil oder beide Teile ihrer vollsten Fre …
— Rainer Maria Rilke
Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub, um Ansichtskarten zu kaufen, obwohl es doch vernünftiger wäre, sich diese Karten kommen zu lassen.
— Robert Musil
So viel ist sicher: Reisen tut immer gut
— Voltaire
Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde.
Schicke den Sohn, den du am liebsten hast, auf Reisen.
An sich ist Müßiggang nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.
— Sören Kierkegaard
Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.
— Marcel Proust
Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten
— Gilbert Keith Chesterton
Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.
Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
— Francis Bacon
Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Pak …
— John Ruskin
Geld ist geprägte Freiheit.
— Fjodor M. Dostojewski
Fünf Sonnenminuten im Alltag können mehr bedeuten als ein Sonnentag im Urlaub
Wo man isst, geh hinzu, wo man Geld zählt, geh hinweg
Zeitungsredakteure sollten keinen Urlaub nehmen. Entweder sinkt in ihrer Abwesenheit die Auflage, oder sie steigt; beides ist gleich schlimm.
— Mark Twain
Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.
— August von Platen
Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.
— John Milton
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.
— Giovanni Boccaccio
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
— Kurt Tucholsky
So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.
Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.
— Theodor W. Adorno
Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gießt der St. Gall wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass. (16. Okt.)
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
Junge Hähnchen, sanft gebraten, dazu kann man dringend raten.
— Wilhelm Busch
Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.
— Christian Johann Heinrich Heine
Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will
— Kurt Tucholsky