853 Sprüche — Seite 6
Ja, wer vom Schicksal ausersehen zu einem sturmbewegten Leben, dem darf kein Weib zur Seite stehn in seinem Kämpfen, seinem Streben
— Alexander Puschkin
Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.
— Christian Friedrich Hebbel
Fahrradfahren hat mehr für die Emanzipation der Frauen getan als alles andere in der Welt. Es gibt Frauen ein Gefühl der Freiheit und Selbstbestimmtheit.
— Susan Brownell Anthony
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.
— Epikur
Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …
— Louise Franziska Aston
Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.
— Christopher Marlowe
Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen
— Francesco Petrarca
Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.
— Thukydides
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Freiheit und Whisky gehören zusammen
— Robert Burns
Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
— Heinrich von Kleist
Erbitte dir zuerst Gesundheit, dann Wohlergehen, drittens ein frohes Herz und zuletzt, niemandes Schuldner zu sein.
— Philemon
Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.
— Wilhelm Busch
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
— Albert Camus
Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.
— Guy de Maupassant
Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.
— Friedrich Rückert
Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur.
Essen ist ein Bejdürfnis, geniessen eine Kunst
— François de la Rochefoucauld
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
— Antoine de Rivarol
Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.
— Johann Nepomuk Nestroy
Pillen und Pulver haben sich zu einer Art psychischem Konfekt entwickelt.
— Friedrich Georg Jünger
Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.
— Johann Peter Hebel
Es bleibt der letzte und allgemeine Maßstab für den Wert eines Menschen, ob er auch der Andacht fähig, ob er seine Gedanken vom Staub des Alltags losmachen und eine Feierstille in sich erzeugen und wü …
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens - man wird die andere Hälfte doppelt genießen.
— Carl Ludwig Schleich
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.
— George Bernard Shaw
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
— Immanuel Kant
Alles, was schön ist, das will so ein Mann genießen, und um es zu genießen, muss er es besitzen.
— John Knittel
Nicht alles, was Genuss bereitet, ist auch wohltuend. Aber alles, was wohltuend ist, bereitet auch Genuss.
— Pythagoras
Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.
— Emanuel Wertheimer
Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.
— Jean-Baptiste Molière
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht;
— Franklin P. Jones
Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen
— Friedrich Halm
Genuss ist der Beginn und das Ende eines gesegneten Lebens.
— Epikur
Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.
— Charles Haddon Spurgeon
Käse macht erst geschickt die Zunge, Wein zu schmecken.
— Heinrich von Kleist