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Sprüche über Fleiss

622 Sprüche — Seite 12

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

  2. Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.

    Carl Friedrich Gauß

  3. Algebra, Physik, Chemie - mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!

  4. Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering

  5. Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Es gibt keine andere vernünftige Erziehung als Vorbild sein; wenn's nicht anders geht - ein abschreckendes

    Albert Einstein

  7. Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser

  8. Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.

    Michail Kalinin

  9. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor

  10. Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte

  11. Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter als ein überlegener ohne denselben.

    Baltasar Gracián y Morales

  12. Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.

    Antoine de Rivarol

  13. Ich liebe neue Aufgaben, denn sie spornen mich an.

    Louis Pasteur

  14. Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

    Martin Luther

  15. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    Thomas von Aquin

  16. Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich als man glaubt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  18. Willst du um den Bau nicht weinen, baue nur mit eignen Steinen.

  19. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause

  20. Müßiggang ist aller Laster Anfang