Sprüche über Fleiss
622 Sprüche — Seite 12
Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.
Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.
Wiederholung ist die Mutter des Lernens.
Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.
— Carl Friedrich Gauß
Algebra, Physik, Chemie - mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!
Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering
Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Es gibt keine andere vernünftige Erziehung als Vorbild sein; wenn's nicht anders geht - ein abschreckendes
— Albert Einstein
Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser
Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.
— Michail Kalinin
Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.
— Walter Savage Landor
Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte
Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter als ein überlegener ohne denselben.
— Baltasar Gracián y Morales
Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.
— Antoine de Rivarol
Ich liebe neue Aufgaben, denn sie spornen mich an.
— Louis Pasteur
Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.
— Martin Luther
Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.
— Thomas von Aquin
Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich als man glaubt.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt
Willst du um den Bau nicht weinen, baue nur mit eignen Steinen.
Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause
Müßiggang ist aller Laster Anfang