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Sprüche über Fleiss

622 Sprüche — Seite 5

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Je mehr man liebt, umso tätiger wird man sein.

    Vincent van Gogh

  2. Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

  3. Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.

    Ludwig Thoma

  4. Wenn man die Kleider auszieht, soll man auch die Sorgen ausziehen.

  5. Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie Geld zählen!

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Fleiss ist des Glückes Vater

  7. Wer das Höchste gewinnen will, muss das Höchste bieten

    Giacomo Casanova

  8. Viele nennen Diensteifer, was weiter nichts ist als ihr Hang zur Bosheit und Gewalttätigkeit; bei ihrem Eifer haben sie nicht die Sache, sondern ihren Vorteil im Auge

    Michel de Montaigne

  9. Es ist bös, arbeiten und Wasser trinken.

  10. Den Feierabend muss man am Morgen suchen.

  11. Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, dass man an dem Tag etwas gelernt hätte.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Kein Sieger glaubt an den Zufall

    Friedrich Nietzsche

  13. Arbeit gewinnt allezeit etwas

  14. Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit wieder an

  15. Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen.

    Jean de la Bruyère

  16. Hans ohne Fleiss wird nimmer weis.

  17. Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiß der Menschen gegen die Allmacht der ungeteilten Begeisterung.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  19. Wer einen Tag vollendet hat in irgendeinem Tagewerk, der hat einen Acker bestellt für die Ewigkeit

    Gottfried Keller

  20. Kennst du den Unterschied zwischen Schaffenden und Genießenden? Genießende glauben, dem Baum liege es an der Frucht; die Schaffenden wissen, dass es ihm am Samen lag.

    Friedrich Nietzsche