Sprüche über Fleiss
622 Sprüche — Seite 26
Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.
Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.
Wenn du heute nicht etwas besser bist als gestern, bist du gewiss etwas schlechter
— Marie von Ebner-Eschenbach
Doppelt genäht hält besser
Jedes Ding hat seine Zeit.
— William Shakespeare
Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
Verstecke deine Talente nicht. Sie wurden dir zum Gebrauch gegeben. Was bedeutet eine Sonnenuhr im Schatten?
— Benjamin Franklin
Also lautet ein Beschluss: dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh. Nicht allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen. Nicht allein in R …
— Wilhelm Busch
Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen
— Martin Luther
Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen
Dienstjahre sind keine Herrenjahre
Arbeit, die wir lieben, ist das Einzige, was uns mit dem Leben versöhnen kann.
— Hermann Bang
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
Der Wert der Leistung liegt im Geleisteten.
— Albert Einstein
Stets übe deine Kunst, ist sie dir gleich bekannt: Das Denken stärkt den Sinn, das Üben stärkt die Hand.
— Martin Opitz
Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel
Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon Prophet
Gut Ding will Weile haben
Wer Fische fangen will, muss sich nass machen
Mit einem Herrn steht es gut, der, was befohlen, selber tut.
Ein guter Anschaffer ist besser als zwei schlechte Schaffer.
Soll fegen der Besen recht blank und rein, dann darf er ja selber nicht schmutziger sein.