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Sprüche über Fleiss

622 Sprüche — Seite 9

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    Rosa Luxemburg

  2. Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken

    Henry Thomas Buckle

  3. Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter ist ein anständiger Mensch, der als solcher bestimmte Ziele vor Augen hat und diese mit Festigkeit verfolgt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  4. Wer niemals anfängt, bringt niemals etwas zu Stande

  5. Kinder schauen mehr darauf, was die Eltern tun, als was sie sagen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    Albrecht Dürer

  7. Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    Hesiod

  9. Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen

  10. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  11. Der Ehrgeiz der alten Turmbauer von Babel war wohl begründet für diese Welt; es gibt nur zwei starke Überwinder der Vergesslichkeit der Menschen: die Dichtkunst und die Baukunst, und die letztere …

    John Ruskin

  12. Dein eigener Wille, zum Erfolg zu gelangen, ist weit wichtiger als alles andere.

    Abraham Lincoln

  13. Ich habe nie Wertvolles zufällig getan. Auch meine Erfindungen sind nie zufällig entstanden.

    Thomas Alva Edison

  14. Man sagt wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten. Ich aber sage: Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.

    Otto von Bismarck

  15. Ja, wer vom Schicksal ausersehen zu einem sturmbewegten Leben, dem darf kein Weib zur Seite stehn in seinem Kämpfen, seinem Streben

    Alexander Puschkin

  16. Ausdauer ist der Schlüssel zum vollen Speicher.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  17. Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.

  18. Alles, was zustande kommt, geht auf Mühe und Notwendigkeit zurück.

    Heraklit von Ephesos

  19. Eigentum ist eine Frucht von Arbeit. Eigentum ist wünschenswert, ein positives Gut in der Welt. Dass einige reich sind, zeigt, dass andere reich werden können, und das ist wiederum eine Ermutigung f …

    Abraham Lincoln

  20. Wenn du viel erreichen willst, darfst du niemals mucken; wer den Teich aussaufen will, muss auch Kröten schlucken.