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Sprüche über Gleichgültigkeit

548 Sprüche — Seite 22

Nicht offener Hass, sondern oft schon Gleichgültigkeit entzieht dem Miteinander seine Wärme und Verbindlichkeit. Wo nichts mehr berührt, schwindet der Impuls zu verstehen, zu helfen oder Stellung zu beziehen. Darum ist dieses Thema so ernst, weil es weniger durch Lärm als durch innere Abwesenheit wirkt.

Ihre Kälte zeigt sich besonders darin, dass sie Unrecht geschehen lässt, ohne sich selbst schuldig zu fühlen. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten jene lähmende Haltung, in der Verantwortung abgestreift wird, und erinnern daran, dass menschliche Würde Aufmerksamkeit und Anteilnahme braucht.

  1. Eine Idee, die nicht verwirklicht wird, ist nur eine Idee.

    Else Pannek

  2. Gleichgültigkeit wirkt wie Raureif auf Knospen — Lieblosigkeit wie Frost.

    Else Pannek

  3. Gleichgültigkeit nimmt die Farbe aus dem Leben.

    Else Pannek

  4. Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  5. Der Mann, der überhaupt nicht liest, ist gebildeter als der Mann, der nichts anderes als Zeitung liest

    Thomas Jefferson

  6. Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.

    Peter Sirius

  7. Ich lehne es ab, anzuerkennen, dass es Unmöglichkeiten gibt.

    Henry Ford

  8. Manchen Wohltäter verwirrt das Leid der anderen derartig, dass er nicht weiß, wo er seine Tasche hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Der Mensch, welcher sich selbst nichts mehr wünscht und sich selbst nicht mehr liebt, taugt auch für andere nichts.

    Giacomo Leopardi

  10. Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot; Sie wissen nur von Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  11. Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.

    John Galsworthy

  12. Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht äußern.

  13. Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

    Nicolaus Machiavelli

  14. Freunde sind Leute, die meine Bücher entleihen und nasse Gläser darauf stellen

    Edwin Arlington Robinson

  15. Das Kalb braucht nicht die Botanik zu studieren, um zu lernen, sein Futter zu finden, und der Wolf verzehrt seine Beute, ohne an ihre Unverdaulichkeit zu denken.

    Jean-Jacques Rousseau

  16. Mein ganzes Leben über kannte ich keinen Menschen, der eines andern Unglück nicht mit wahrhaft christlicher Fassung ertragen hätte.

    Alexander Pope

  17. Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen.

    Christian Dietrich Grabbe

  18. Vergiß nicht, Glück hängt nicht davon ab, wer du bist, oder was du hast, es hängt nur davon ab, was du denkst.

    Andrew Carnegie

  19. Wir finden weiter nichts dabei, Geschichten zweimal zu erzählen, aber zweimal anhören möchten wir sie nicht.

    William Hazlitt

  20. Eine gute Gelegenheit ist schwer erlangt und leicht versäumt.