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Sprüche über Gleichgültigkeit

548 Sprüche — Seite 18

Nicht offener Hass, sondern oft schon Gleichgültigkeit entzieht dem Miteinander seine Wärme und Verbindlichkeit. Wo nichts mehr berührt, schwindet der Impuls zu verstehen, zu helfen oder Stellung zu beziehen. Darum ist dieses Thema so ernst, weil es weniger durch Lärm als durch innere Abwesenheit wirkt.

Ihre Kälte zeigt sich besonders darin, dass sie Unrecht geschehen lässt, ohne sich selbst schuldig zu fühlen. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten jene lähmende Haltung, in der Verantwortung abgestreift wird, und erinnern daran, dass menschliche Würde Aufmerksamkeit und Anteilnahme braucht.

  1. Unter Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es gar nicht erzogen wird.

    Peter Rosegger

  2. Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.

  3. Wer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.

    François de la Rochefoucauld

  4. Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Wer sich mit Raten, Vermutungen und unbewiesenen Schlussfolgerungen zufrieden gibt, der wird nie gescheit.

    Mark Twain

  6. Vollkommenheitsapostel übersehen eigene Fehler vollkommen.

    Else Pannek

  7. Wenn du einen Rosenstrauch willst, pflanze keinen Tomatensamen. Wenn du Freundlichkeit willst, pflanze keine Gleichgültigkeit.

  8. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Die Liebe ist eine Glocke, welche das Entlegenste und Gleichgültigste wieder tönen lässt und in eine besondere Musik verwandelt.

    Gottfried Keller

  10. Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mäßig zu leben.

    Benjamin Franklin

  11. Die Jugend verachtet die Folgen; darauf beruht ihre Stärke.

    Martin Kessel

  12. Den Augen eines Verliebten sind selbst Pockennarben Grübchen.

  13. Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.

    Giuseppe Mazzini

  14. Denkmäler für berühmte Leute: Steine, die wir nach dem Tode denen geben, für die wir bei Lebzeiten kein Brot übrig hatten.

    Kazimierz Bartoszewicz

  15. Richtig oder falsch, der Kunde hat immer recht.

    Marshall Field

  16. Wer glaubt, auf andere nicht mehr angewiesen zu sein, wird unerträglich.

    Marquis de Vauvenargues

  17. Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.

    Wilhelm Busch

  18. Es fehlt uns das Gefühl für die Schönheit des Sprechens und noch mehr für charakteristisches Sprechen

    Rudolf Steiner

  19. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  20. Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.

    Oliver Cromwell