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Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 12

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.

    Diogenes Laertius

  3. Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen: nur die Fähigkeit dazu wird uns …

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Wer niemals anfängt, bringt niemals etwas zu Stande

  5. Des Lehrers Kraft ruht in der Methode.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  6. Der beste Lehrmeister zur Weisheit und Tugend ist die Liebe.

    Euripides

  7. Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.

    George Bernard Shaw

  8. Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.

    Sebastian Kneipp

  9. Wenn ein Buch weder dem Geist zu nützlichen Betrachtungen, noch dem Herzen zu guten Entschließungen Gelegenheit gibt, ist es ein unnützes Buch.

    Gotthold Ephraim Lessing

  10. Wer nicht auf gute Gründe hört, dem werde einfach zugekehrt die Seite, welche wir benützen um drauf zu liegen und zu sitzen.

    Wilhelm Busch

  11. Der Mensch muss zu seiner inneren Ruhe gebildet werden.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Wer seine Jugend verhockt daheim, den schickt man alt mit seiner Weisheit heim.

  13. Der Schüler soll nicht nur über die Worte, sondern vor allem über den Sinn und den Inhalt dessen, was er gelernt hat, Auskunft geben können.

    Michel de Montaigne

  14. Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  15. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    Albrecht Dürer

  16. Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  18. Die Gebrechlichen haben oft Fertigkeiten, deren ein ordentlich gebauter Mensch wohl nicht unfähig, doch zu erlernen nicht entschlossen genug ist.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

  20. Würden alle guten Lehren angenommen und befolgt, so wäre diese Erde längst schon der Himmel.

    Sebastian Kneipp