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Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 34

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich jediglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen.

    Woodrow Wilson

  2. Einmal selbst sehen ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.

  3. Nichts lernt sich so leicht wie der Luxus, auch der des Geistes.

    Moritz Heimann

  4. Die Erfahrung verfehlt ihren Lebenszweck, wo kein Wunsch zu lernen besteht

    George Bernard Shaw

  5. Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  6. Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Das Nützlichste, was wir im Leben lernen können, ist zu verlernen, was unwahr ist.

    Antisthenes

  8. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  9. Er ist die wichtigste Aufgabe der Frau zu lernen, wie man die Männer bezaubert. Das Mädchen braucht dieses Mittel, um den richtigen Mann wählen zu können, die verheiratete Frau, um über den Mann zu he …

    Leo Tolstoi

  10. Schwere Tage wirkten bedeutender als all jene Tage, die in den Hörsälen und über den Büchern verbracht werden.

    Wilhelm Raabe

  11. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  12. Geben kann man lernen, nehmen muss man können.

    Richard von Schaukal

  13. Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, schreib mit der Mistgabel

  14. Einem Krebs können wir nicht beibringen, gerade zu gehen.

    Aristophanes

  15. Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.

    Else Pannek

  16. Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.

    Else Pannek

  17. Man lernt nie aus. Nicht einmal dann, wenn man darauf verzichten möchte.

    Else Pannek

  18. Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.

  19. Wer immer sich zum Schüler macht, wird immer einen Meister finden.

    Friedrich von Hagedorn

  20. Man kann viel von Kindern lernen. Zum Beispiel, wieviel Geduld man hat.

    Franklin P. Jones