gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 4

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.

    Anton Tschechow

  2. So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

    Leonardo da Vinci

  3. Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.

    Leonardo da Vinci

  4. Die Erfahrung belehrt stets, aber Nutzen bringt sie nur für den Zeitraum, den man vor sich hat. Ist es wohl in dem Augenblick, da man sterben soll, noch Zeit zu lernen, wie man hätte leben sol …

    Jean-Jacques Rousseau

  5. Vielleicht muss man die Liebe richtig gefühlt haben, um die Freundschaft richtig zu erkennen.

    Nicolas Chamfort

  6. Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen. Sie begleiten uns das ganze Leben hindurch; und nach allem Irren bleibt uns schließlich nur übrig, gebessert zu sterben.

    Jean de la Bruyère

  7. Erfahrung ist in allen Dingen Lehrmeisterin.

    Julius Caesar

  8. Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!

    Marcus Tullius Cicero

  9. Im Altertum lernte man, um sich selbst zu vervollkommnen; heute dagegen lernt man, um anderen gegenüber etwas zu gelten.

    Konfuzius

  10. Das Beispiel ist einer der erfolgreichsten Lehrer, obgleich es wortlos lehrt.

    Samuel Smiles

  11. Denn wohl ist die Schule das höchste, aber nur dann, wenn sie das Leben ist.

    Friedrich Fröbel

  12. Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es: Daher man ihre Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.

    Arthur Schopenhauer

  13. Mag dir dies und das geschehn, lerne still darüber stehn, sieh dir selber schweigend zu, bis das wilde Herz in Ruh.

    Christian Morgenstern

  14. Das Leben lehrt uns, mit uns und anderen weniger streng zu sein

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik

    Honoré de Balzac

  16. Man braucht sehr viel Geduld, um diese zu lernen

    Kurt Tucholsky

  17. Derjenige, der fliegen lernen will, muss erst mal lernen, auf beiden Beinen zu stehen. Man kann nicht mit dem Fliegen anfangen.

    Friedrich Nietzsche

  18. Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden.

    Ralph Waldo Emerson

  19. Die Schulbildung sollte nicht nach einer passiven Kenntnisnahme toter Ereignisse streben, sondern nach einer Aktivität, gerichtet auf die Welt, die unsre Bemühungen schaffen sollen.

  20. Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er 20 oder 80 Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er 20 oder 80 Jahre zählen

    Henry Ford