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Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 17

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut.

    Friedrich Vischer

  2. Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  3. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  4. Müßiggang ist aller Laster Anfang

  5. Sein und Wissen ist ein uferloses Meer: Je weiter wir vordringen, um so unermesslicher dehnt sich aus, was noch vor uns liegt; jeder Triumph des Wissens schließt hundert Bekenntnisse des Nichtwissen …

    Isaac Newton

  6. Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte

  7. Das Unglück ist unser größter Lehrmeister

    Honoré de Balzac

  8. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause

  9. Du kannst etwas nicht ändern: wie wär's, wenn du dich ändern würdest?

  10. Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf

    Oscar Wilde

  11. Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend auf's Gemüt.

    Wilhelm Busch

  12. Das Ziel der Erziehung besteht darin, dem Kinde zu ermöglichen, ohne Lehrer weiterzukommen.

    Elbert Green Hubbard

  13. Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze

    Franz Kafka

  14. Mancher will fliegen, ehe er Federn hat

  15. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  16. In der Fremde hört man mehr zu als zu Hause.

  17. Etwas sollen wir unseren so genannten guten Freunden immer abzulernen suchen - ihre Scharfsichtigkeit für unsere Fehler.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Wer klug ist, strauchelt nicht am selben Ort ein zweites Mal.

  19. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler

  20. Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen.

    Carl Fürstenberg