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Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 36

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Unglück ist ergiebig: es lehrt nachdenken, es lehrt stark werden, und erwirbt Mitleid.

    Heinrich Laube

  2. Man muss die Menschen so belehren, als ob man sie nicht belehrte, und unbekannte Dinge vortragen, als seien sie nur vergessen

    Alexander Pope

  3. Kinder leben, gedeihen und berauschen sich in der Gedankensphäre, die von ihren Spielkameraden auströmt.

    Prentice Mulford

  4. Lerne, von Dingen wegzudenken, bis ihre Zeit da ist. Damit entlässt du den Gedanken an die Verantwortung, bis es zweckmäßig oder nützlich ist, ihm Einlass zu gewähren.

    Prentice Mulford

  5. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen.

    Prentice Mulford

  6. Wenn Du eine Frage hast, stelle Sie sofort - ann bist du nur für eine Sekunde unwissend.Stellst du sie nicht, bist du es ein ganzes Leben lang.

  7. Ein ander Vergnügen als das zu lernen, lass ich nicht gelten.

    Francesco Petrarca

  8. Gewisse Dinge lernt man auf keine Weise leichter als durch Gegensatz.

    Francesco Petrarca

  9. Lerne nur, um selbst zu schaffen. Nur durch dieses göttliche Vermögen der Produktion ist man wahrer Mensch, ohne dasselbe nur eine leidlich klug eingerichtete Maschine

    Carl Friedrich von Rumohr

  10. Gebt dem Menschen das Bewusstsein dessen, was er ist, und er wird auch bald lernen zu sein, was er soll

    Carl Friedrich von Rumohr

  11. Man soll die Kinder lehren, die Übertreibung in den Ausdrücken als ein erstes Abweichen von der Wahrheit zu vermeiden.

    Alexandre Vinet

  12. Zwei Hochschulen der Lebensweisheit: Armut – Krankheit

    Otto Weiss

  13. Das Wissen muss ein Können werden.

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  14. Wer nicht aus allem lernen kann, der lernt nichts.

    Arnold Böcklin

  15. Wissenschaft ist eine Sammlung vieler klarer Begriffe aus vielen lebhaften Erfahrungen über eine Sache.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  16. Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.

  17. Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem.

    August Julius Langbehn

  18. Wir machen keine neuen Erfahrungen, aber es sind immer neue Menschen, die alte Erfahrungen machen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  19. Liebend unternehmen wir aneinander gleichsam Schwimmübungen am Korken, während derer wir so tun, als sei der Andere als solcher das Meer selber, das uns trägt.

    Lou Andreas-Salomé

  20. Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor der Null.

    Carl Fürstenberg