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Sprüche über Lernen

729 Sprüche — Seite 28

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Darum erscheint es in Sprüchen oft als Zeichen von Reife und innerer Beweglichkeit. Die Gedanken zu diesem Thema zeigen, dass Lernen Demut voraussetzt und zugleich Freiheit eröffnet, weil jeder neue Begriff, jede Einsicht und jede Erfahrung den Horizont still, aber dauerhaft erweitert.

  1. Unvorsichtigkeit ist eine hervorragende Eigenschaft derjenigen Menschen, welche morgen genau wissen, was sie heute zu tun haben.

    Wilhelm Busch

  2. Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten; das Irrationale, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  3. Willst du den Wert des Geldes erkennen, versuche, dir welches zu borgen

    Benjamin Franklin

  4. Erkennen heißt: alle Dinge zu unserem Besten verstehen.

    Friedrich Nietzsche

  5. Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.

    Friedrich Rückert

  6. Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.

  7. Erfahrung ist der beste Lehrmeister, aber das Schulgeld ist hoch

    Thomas Carlyle

  8. Der größte Lehrer kann dich nicht umgestalten, er kann dich befrei'n: du musst dich entfalten!

    Ernst von Feuchtersleben

  9. Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.

    Jean-Jacques Rousseau

  11. In allem folg der Lehre, was du auch lernen musst: Willst schwimmen du im Meere, dann bad erst im Fluss

  12. Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen

    Augustinus

  13. Warte, junger Mensch, prüfe, beobachte!

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

    Sokrates

  15. Allwissend bin ich nicht, doch ist mir viel bewusst.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Auf dem Ofen sitzend wird man nicht General

  17. Im zwanzigsten Lebensjahr regiert der Wille, im dreißigsten das Wissen, im vierzigsten das Urteil.

    Benjamin Franklin

  18. Je mehr man schon weiss, desto mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

    Friedrich von Schlegel

  19. Die Ausbildung und Vergeistigung der Sinne, welche für die Kunst notwendig ist, kann allein durch das Handwerk kommen, durch die beständige Arbeit am Stoff.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  20. Ich würde nichts Schöneres kennen, als in Ewigkeit weiter lernen zu dürfen.

    Christian Morgenstern