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Sprüche über Menschen

806 Sprüche — Seite 37

Kein Thema ist zugleich so alltäglich und so unergründlich wie das der Menschen. In Begegnungen, Konflikten, Bindungen und Missverständnissen zeigt sich, wie sehr das Leben von Nähe, Abhängigkeit und Verschiedenheit geprägt ist. Wer über Menschen nachdenkt, blickt immer auch auf sich selbst zurück.

Im Miteinander treten nicht nur Charakter und Absicht hervor, sondern auch Verletzbarkeit, Sehnsucht und Widerspruch. Die Sprüche zu diesem Thema bündeln Beobachtungen über das menschliche Zusammenleben und verleihen jener Mischung aus Wärme, Irritation und Erkenntnis eine präzise und oft überraschende Sprache.

  1. Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

    Guy de Maupassant

  2. Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt, nachdem der Körper zu Erde geworden ist; sie steigt durch die klare Luft empor, hinauf zu all den glänzenden Sternen.

    Hans Christian Andersen

  3. Vier eigene Wände machen einen Menschen frei.

  4. Die Dummen werden nicht alle

  5. Die zuletzt tanzen, bekommen den meisten Beifall.

  6. Unter Pflicht verstehen wir meistens das, was andere tun sollen.

  7. Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.

    Victor-Marie Hugo

  8. Überall wird mit Wasser gekocht

  9. Mit der Dummheit allein kommt man nicht durch; man braucht auch noch ein bißchen Frechheit dazu.

  10. Wer nicht Fuss fassen kann ... ... sollte wenigstens Händchen halten.

  11. Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen von Menschen, die der Freundschaft Maske tragen.

    Friedrich von Bodenstedt

  12. Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das …

    Adolph Kolping

  13. Ich habe mich stets gewundert, warum jeder sich selbst am meisten liebt, aber seines Nachbarn Meinung über sich höher schätzt als seine eigene.

    Mark Aurel

  14. Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind, so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.

    Christian Johann Heinrich Heine

  15. Keinem Menschen etwas zu bedeuten, das ist eines der schwersten Leiden.

    Mutter Theresa

  16. Er nahm bezug auf sein Kopfkissen ... ... und schlief weiter.

  17. Immer wenn ich schweige denke ich. Daher rede ich so viel.

  18. Dem Alltagsstreß kann man entgehen, vermeidet man es aufzustehen.

  19. Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung!

  20. Bevor man sich etwas in den Kopf setzt, sollte man sich vergewissern, dass man einen hat.