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Sprüche über Veränderung

529 Sprüche — Seite 10

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist! Tue das Große da, wo es noch klein ist! Alles Schwere auf Erden,beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden, beginnt stets als Kleines.

    Laotse

  2. Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Wenn Du genug gelitten hast, wirst Du Dich an den Punkt bringen, der alles verändert.

  4. Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.

  5. Erst wenn man imstande ist, sämtliche Vorurteile zu vergessen, wird man Fortschritte auf dem rechten Weg machen.

  6. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  7. Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.

    Jean-Baptiste Molière

  8. Ein zur Unzeit gesprochenes Wort kann ein ganzes Leben umstürzen.

    Menander

  9. Die Liebe ist bei den Frauen eine Himmelsleiter, bei den Männern ist sie zuerst eine Sturmleiter hinauf, dann die Feuerleiter, auf der man sich in Sicherheit bringt.

    Gottlieb Moritz Saphir

  10. Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.

  11. Zwischen Weinen und Lachen schwingt die Schaukel des Lebens, zwischen Weinen und Lachen fliegt in ihr der Mensch.

    Christian Morgenstern

  12. Es steht in unserer Macht, die Welt aufs Neue zu beginnen.

    Thomas Paine

  13. Ein Kind erträgt Veränderungen, die ein Mann nicht ertragen würde.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.

    John Galsworthy

  15. Nur die Narren und die Toten ändern niemals ihre Meinung.

    James Russell Lowell

  16. Wir sind nur Würmer, doch dazu geboren, ein himmlischer Schmetterling zu werden.

    Dante Alighieri

  17. Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern

  18. Unzufriedenheit bildet die Grundlage jeden echten Talents.

    Anton Tschechow

  19. Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter

  20. Frühere Zeiten hält man immer für die besseren.

    Achim von Arnim