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Sprüche über Veränderung

529 Sprüche — Seite 25

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äussere.

    Herbert Spencer

  2. Das Glück liegt im Wünschen. Erfüllung ist zugleich Zerstörung.

    Herbert Spencer

  3. Nur wer den Mut hat, alle Tage ein anderer zu sein, bleibt immer derselbe.

    Hermann Stehr

  4. Krankheit ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers krankmachende Stoffe loszuwerden

    Thomas Sydenham

  5. Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!

    Otto Weiss

  6. Vom einen schnackt er, das andre tut er. Das ist ein Charakter, wenn auch kein guter.

    Adolf von Wilbrandt

  7. Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  8. Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.

    Graf Hermann Keyserling

  9. Zum Glück ist's nicht zu spät.

    Georg Rollenhagen

  10. Wie vieles, was wir auf die Erde werfen, wird, wenn's ein andrer aufhebt, ein Juwel

    George Meredith

  11. Was man allgemein als Hässlichkeit bezeichnet, kann in der Kunst zu großer Schönheit werden

    Auguste Rodin

  12. Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.

    Laotse

  13. Keine nützlichen Reformen wurden jemals ausgeführt, ohne ihren Urhebern Gegner Feindschaften und bittere Unannehmlichkeiten zu bereiten.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  14. Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist

    Bernhard Freidank

  15. Wenn du dich geirrt hast, so schäme dich nicht, es besser zu machen.

    Bernhard Freidank

  16. Es badet sich die Kräh mit allem Fleiß und kann doch niemals werden weiß.

    Bernhard Freidank

  17. Der Mensch bleibt in kritischen Situationen selten auf seinem gewohnten Niveau. Er hebt sich darüber oder sinkt darunter.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  18. Die Erfahrung zeigt, dass der gefährlichste Augenblick für eine Regierung der ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  19. Je mehr sich die Dinge ändern, um so mehr bleiben sie sich gleich.

    Alphonse Karr

  20. Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.

    Theodor Toeche-Mittler