1551 Sprüche — Seite 15
Liebe tröstet, wie Sonnenschein nach Regen.
— William Shakespeare
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …
— Johann Peter Hebel
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
— Bertolt Brecht
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Im Becher ersaufen mehr als im Meer.
Sonnenschein erhelle deine Tage, vertreibe stets Kummer und Klage. Regen wasche dein Herze rein mit vielend tausend Tröpfelein. Wind wehe dich hinein ins Glück und eines Tags zu mir zurück!
Möge der Regen an den Fensterscheiben dich nicht von deinen guten Vorsätzen abhalten, auch nicht der Sturm in den Bäumen noch das Gezänk der Kinder.
Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, kling hinaus ins Weite. Kling hinaus bis an das Haus, wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, sag, i …
— Christian Johann Heinrich Heine
Es grüßen blaue Blümlein licht in deinem Garten klein. Sie bitten dich: Vergiss mein nicht, denn ich gedenke dein.
Ich denk an dich, wenn ein Regenbogen die Welt in buntes Licht taucht.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.
— Georg Ebers
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. ((02. Juli)
Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.
Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. (02. April)
Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.
— Marcus Tullius Cicero
Der Apfel fällt, wenn er nicht krank ist, erst vom Stamm, wenn er reif ist.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
So viel Dornen ein Rosenstock, so viel Haare ein Ziegenbock, so viel Flöh ein Pudelhund, so viel Jahre bleib gesund.
Um den Mond scharen sich viele Sterne.
Im allzu klarem Wasser ist kein Fisch zu finden. Nie sollte man restlose Klarheit fordern.
Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
— Voltaire
Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.
— Eckhart von Hochheim
O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.
— Robert Schumann
Pass dich dem Schritt der Natur an; ihr Geheimnis heißt Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Die Henne ist der Umweg des Ei's, ein anderes Ei zu erzeugen.
— Laurence Sterne
Alten Freund für neuen wandeln, heißt für Früchte Blumen handeln.
— Friedrich von Logau
Wenn der Mond Dir leuchtet, brauchst Du nicht mehr nach den Sternen zu schielen
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt
— Victor-Marie Hugo
Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.
— Johann Wolfgang von Goethe
Schaue auf Dich selbst, nicht auf die Sonne, wenn Dein Garten nicht blüht.
Genieße jedes Wetter, solange es die Natur erlaubt.
Wahre Herzensdemut kann nur der Gedanke an Gott und der Blick in die große Natur geben.
— Karl Julius Weber