April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 8
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!
Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.
— Jean Paul
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draussen im Schmutz. (25. Nov.)
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.
Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt
Der Frühling hockt schon im Gesträuch und überprüft die Wetterlage. Wir grüßen! Und wir wünschen Euch sehr herzlich: Frohe Ostertage!
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusaugen, den Zauber, der schon im Worte liegt, und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung.
— Sophie Alberti
Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …
— Friedrich Julius Hammer
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.
Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse