April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 6
Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)
An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.
— Wilhelm Busch
Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.
— Albrecht Dürer
Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.
— François de la Rochefoucauld
Wenn um St. Martin Regen fällt, ist 's um den Weizen schlecht bestellt. (11. Nov.)
Der Allerseelentag drei Tropfen Regen haben mag. (02. Nov.)
Regen an St. Remigius, bringt den ganzen Monat Verdruß. (01. Okt.)
Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.
— Fjodor M. Dostojewski
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Er ist Storch und Klappermaul.
Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)
Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner
Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.
— Thomas Alva Edison
Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …
— Ida Hahn - Hahn
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurück.
— Philippe Destouches
Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.
— Rabindranath Tagore
Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht
— Johann Nepomuk Nestroy
Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau
Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.
Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)
Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.
An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.
— Jane Austen
Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen