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Sprüche über Essen

389 Sprüche — Seite 10

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Viele gute Köche sind gerade dadurch verdorben worden, dass sie zur Kunst übergingen.

    Paul Gauguin

  2. Kann eine von der Liebe bereitete Mahlzeit jemals unschmackhaft sein?

    Jean-Jacques Rousseau

  3. Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.

    Abraham a Sancta Clara

  4. Jungen Leuten ist Freude und Ergötzen so vonnöten wie Essen und Trinken.

    Martin Luther

  5. Der Geist ist dem selben Gesetz unterworfen wie der Körper: Beide können sich nur durch beständige Nahrung erhalten

    Marquis de Vauvenargues

  6. Bock: jenes Tier, welches auch als Bier getrunken werden kann.

    Wilhelm Busch

  7. Brot mit Salz wird einen knurrenden Magen gut beruhigen.

    Horaz

  8. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen

    Wilhelm von Humboldt

  9. Es gibt Krankheiten, die nur durch richtige Ernährung geheilt werden können.

    Hippokrates von Kós

  10. Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.

  11. Ach, wie bald verläßt der Friede den häuslichen Herd, wenn er an maßgebender Stelle keine kulinarischen Kenntnisse vorfindet!

    Wilhelm Busch

  12. Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.

  13. Wer zum Essen nichts ist, der taugt zur Arbeit zweimal nichts.

  14. Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.

  15. Mich deucht, das Größt' bei einem Fest ist, wenn man sich's wohl schmecken lässt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen

    Honoré de Balzac

  17. Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen

  18. Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

    Kurt Tucholsky

  19. Viele Gänge bei einer Mahlzeit führen zu vielen Krankheiten.

    Benjamin Franklin

  20. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger