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Sprüche über Essen

389 Sprüche — Seite 19

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Heirat ist ein verdeckt Essen.

  2. Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.

  3. Wer will hadern um ein Schwein, nehm die Wurst und lass es sein.

  4. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen.

  5. Besser ein Spatz im Hafen als gar kein Fleisch.

  6. Ein Jäger und sein Hund essen zu jeder Stund.

  7. Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.

    Oswald Spengler

  8. Die Theologie nimmt in der Religion etwa denselben Platz ein wie die Gifte unter den Nahrungsmitteln.

    Napoleon

  9. Sieh dir nicht an, wie Diebe ihr Mahl verzehren, sondern wie sie ihre Strafe erleiden.

  10. Wer Erfahrung mit heißer Suppe hat, bläst auf Fischsalat.

  11. Ein Wirt beschwert sich nicht über den Appetit seiner Gäste.

  12. Selbst wenn der Koch eine Fliege kochen würde, würde er einen Flügel für sich behalten.

  13. Ein fleißig herumgetragener Bettelsack ernährt seinen Herrn.

  14. Ein Ochse vom Berg frißt nur das Gras vom Berg

  15. Der Geist verbraucht sich wie alle Dinge; die Kenntnisse sind seine Kost; sie nähren und verzehren ihn.

    Jean de la Bruyère

  16. Tabak ohne Kaffee ist wie ein Fürst ohne Pelz.

  17. Tee, Kaffee und Leckerli bringen den Bürger ums Äckerli.

  18. Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch!

  19. Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.

    Karl Julius Weber

  20. Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.