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Sprüche über Essen

389 Sprüche — Seite 20

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Wer vierzehn Tage verbummelt, muss drei Wochen hungern

  2. Auf Brautschau soll man in Küchen gehen und nicht in Zimmer

  3. Man muss langsam gehen, sagt das Chamäleon, so wird man schon etwas zu essen finden.

  4. Obwohl ich nicht täglich etwas zu essen habe, bin ich ziemlich fröhlich.

    Auguste Renoir

  5. Andere Leute sind hungrig, aber ein Künstlergemüt ist ewig durstig.

    Franz Emanuel August Geibel

  6. Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.

    Adam Smith

  7. Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.

    Daniel Spitzer

  8. Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.

    Karl Maria von Weber

  9. Aber es ist nun einmal auf der Welt so eingerichtet, dass ein Mann, der den anderen das Brot gibt, zugleich sein Herr ist.

    Jack London

  10. Hübsch ist es zwar, wenn ein Künstler nicht zu fett wird, aber unbedingt nötig ist's gerade nicht, wenn er so mager bleibt.

    Wilhelm Raabe

  11. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

    Theodor Fontane

  12. Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen

  13. Jede Frau ist für gutes Essen anfällig.

    Giacomo Casanova

  14. Ich liebe alles, was alt: Alte Freunde, Zeiten, Bräuche, Bücher und Weine.

    Oliver Goldsmith

  15. Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  16. Die Speisetafel ist der einzige Ort, wo man sich niemals während der ersten Stunde langweilt.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  17. Kontrolliert euren Appetit, ihr Lieben, und ihr habt die menschliche Natur erobert

    Charles John Huffam Dickens

  18. Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und vom Trinken.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  19. Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  20. Ein Nachtisch ohne Käse gleicht einer Schönen, der ein Auge fehlt.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin