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Sprüche über Essen

389 Sprüche — Seite 3

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, ißt man und schmeckt doch nichts.

  2. Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.

    Maxim Gorki

  3. Möge Gott Dir immer geben, was Du brauchst: Arbeit für Deine fleißigen Hände, Nahrung für Deinen hungrigen Leib, Antworten für Deinen fragenden Geist, Freude und Liebe für Dein warmes Herz und F …

  4. Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.

  5. Was Butter und Wiskey nicht heilen, dafür gibt es keine Heilung.

  6. Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher.

    Joseph Conrad

  7. Der Vegetarier altert beruhigt. Wenigstens weiß er, wie man ins Gras beißt.

    Karl-Heinz Karius

  8. Auch die Augen haben ihr tägliches Brot: den Himmel.

    Ralph Waldo Emerson

  9. Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.

    Francois Rabelais

  10. Lieber schätze einen Gast gering, doch laß ihn nicht hungern.

  11. Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

    Bertolt Brecht

  12. Süss ist der Honig, aber noch süsser ist ein kleines Kind.

  13. Müde und satt - wie schön ist datt!

  14. Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

    Francis Bacon

  15. Wasser, du hast weder Geschmack noch Aroma. Man kann dich nicht beschreiben. Man schmeckt dich, ohne dich zu kennen. Es ist so, dass man dich zum Leben braucht: Du selbst bist das Leben.

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.

    Ernest Miller Hemingway

  17. Der Schöpfer, der den Menschen zwingt, Nahrung aufzunehmen, um zu leben, ladet ihn durch Appetit dazu ein und belohnt ihn durch den Genuß.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  18. Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zuviel gegessen.

    Sebastian Kneipp

  19. Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  20. Wenn der Mensch sein Fleisch mit Maßen nährt, dann ist auch sein Betragen fröhlich und umgänglich

    Hildegard von Bingen