gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Essen

389 Sprüche — Seite 15

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt

    Seneca

  2. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  3. Iss mit deinem Freund, aber mach keine Geschäfte mit ihm!

  4. Freunde wollen Wein und Fleisch, ein Ehegatte braucht Holz und Reis.

  5. Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.

    Edvard Grieg

  6. Der Mensch bedarf des Lobes fast wie der Nahrung.

    Emanuel Wertheimer

  7. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  8. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.

  9. Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht

  10. Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen

  11. Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.

  12. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.

  13. Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.

  14. Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht z …

    Antoine de Rivarol

  15. Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.

  16. Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.

  17. Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.

    Wilhelm Busch

  18. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  19. Der Gedanke macht ihn blaß, wenn er fragt: Was kostet das?

    Wilhelm Busch

  20. Die Ehe ist nicht heisser Reis, den man ausspucken kann, wenn man sich den Mund verbrennt.