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Sprüche über Reichtum

516 Sprüche — Seite 24

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Der Kompost ist die Sparbüchse des Bauern.

  2. Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld, und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.

  3. Viel Fleiss und wenig Gewissen macht den Beutel voll.

  4. Reicher Leute Töchter und armer Leute Kälber kommen bald an Mann.

  5. Dicke Brocken geben fette Vögel.

  6. Liebe ist der größte Reichtum.

  7. Das Wissen hängt vom Studium ab, durch Taten kommt man zur Vernunft, Wohlstand erreicht man durch Fleiß, der Erfolg jedoch hängt ab vom Schicksal.

  8. Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.

    Henry Ford

  9. Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, Ist reicher als die Mutterhand, die segnet.

    Anastasius Grün

  10. Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.

    Jean-Baptiste Molière

  11. Man muß nicht reicher erscheinen wollen, als man ist.

    Gotthold Ephraim Lessing

  12. Wir haben nicht mehr Recht, Glück zu empfangen, ohne es zu schaffen, als Reichtum zu genießen, ohne ihn zu produzieren.

    George Bernard Shaw

  13. Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.

    Albrecht von Haller

  14. Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  15. Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.

    Ludwig Marcuse

  16. Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren.

    Antoine de Rivarol

  17. Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Verlust läßt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.

    August Strindberg

  18. Der Reiche hat nur zwei Löcher in der Nase, ebenso wie der Arme.

  19. Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz - in Nöten dient es als Versatz.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  20. Es gibt nichts Häßlicheres als Reichtum ohne Tugend.

    Antoine de Rivarol