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Sprüche über Reichtum

516 Sprüche — Seite 9

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Geld zu haben heißt, sich dreissig Jahre Würde zuzulegen.

  2. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  3. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Die Liebe zur Kunst hat noch niemanden reich gemacht.

    Peter Sirius

  5. Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

    Christoph Martin Wieland

  6. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  7. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  8. Denn Liebe ist Überfluss, Überströmen, Überfülle, die verklärend von ihrem Reichtum abgibt, - seelisch ebenso wie leiblich "abgibt" und "überströmt".

    Diotima

  9. Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.

    Friedrich von Schiller

  10. Reich ist, wer mit Freude leben kann.

    Else Pannek

  11. Ich kann es mir leisten, meine Zeit mit Geldverdienen zu vergeuden.

    Jean Louis Agassiz

  12. Wohlstand ist eine Grundlage, aber kein Leitbild für die Lebensgestaltung. Ihn zu bewahren ist noch schwerer, als ihn zu erwerben.

    Ludwig Erhard

  13. Vermögen um den Preis der Gesundheit zu erwerben, heißt, sich die Füße abschneiden, um dafür ein paar Stiefel zu kaufen.

    Prentice Mulford

  14. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  15. Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.

    Charles Haddon Spurgeon

  16. Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

    Anatole France

  17. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  18. Es wird keiner arm, als der nicht rechnen kann.

  19. Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

    Bernhard Freidank

  20. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler