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Sprüche über Reichtum

516 Sprüche — Seite 28

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehen …

    Fanny Lewald

  2. Dem Reichen bleiben seine Schätze oft ungeschmälert, keine Lücke reißt das unerbittliche Schicksal. Dem Armen wird oft sein einziges Gut genommen. So ist es gewesen von Anfang, so wird es bleiben in a …

    Sophie Alberti

  3. Mein Vermögen sind meine Freunde

    Emily Elizabeth Dickinson

  4. Mein Vermögen sind meine Freunde

    Emily Elizabeth Dickinson

  5. In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.

    Rahel Varnhagen von Ense

  6. Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.

    Jane Austen

  7. Ich habe oft das Gefühl, dass Tränen Ersatzwerte sind für veruntreute Reichtümer und Kostbarkeiten.

    Carl Ludwig Schleich

  8. Was wir auch in dieser Welt erlangen mögen, ist doch die Liebe das höchste Glück.

    Philipp Otto Runge

  9. Wer reich werden will, will es auch schnell werden

    Juvenal

  10. Unerträglicher nichts als ein Weib mit großem Vermögen.

    Juvenal

  11. Es ist gewiss nur Raserei und nur Wahnwitz, zu leben nach der Bettler Art, bloß um zu sterben einst als reicher Mann.

    Juvenal

  12. Wenn die Träne ein Heilmittel des Leidens wäre und den Weinenden vom Leid befreite, dann würden wir gern Gold umtauschen gegen Tränen.

    Philemon

  13. Ich würde, wenn ich ganz mein eigener Herr wäre und ausserdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könnte, weit lieber gar nicht heiraten und auf andre Art der Welt zu nutzen suchen.

    Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis

  14. Es ist ziemlich schwer zu sagen, was glücklich macht; Armut und Reichtum sind es beide nicht

    Kin Hubbard

  15. Es muss doch an jedem Menschen etwas Wertvolles sein, dass man ihn zuletzt wie einen Schatz vergräbt.

    August Pauly

  16. Die Not ist oft der Henker der Tugend. Öfter jedoch wird sie durch Üppigkeit und Reichtum zu Grunde gerichtet.

    Heinrich Martin

  17. Das Herz des Reichen ist verarmt, das sich des Dürft'gen nicht erbarmt.

    Heinrich Martin

  18. Bei keiner Erbschaft können sich wohl mehr Mitbewerber melden, als wenn solche einem großen Dummkopfe zufällt: er hat die meisten Verwandten.

    Heinrich Martin

  19. Luxus macht das Leben reicher – und den Käufer ärmer.

    Louis Comfort Tiffany

  20. Der einzige Ort, an dem man Frieden, Gesundheit, Reichtum und Glück stets findet, ist das Lexikon.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch