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Januar Sprüche

1553 Sprüche — Seite 22

  1. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  2. Der Honig ist nicht weit vom Stachel

  3. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  4. Den Esel will jedermann reiten.

  5. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  6. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  7. Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!

  8. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  9. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  10. Nach Martinstag viele Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. (11. Nov.)

  11. Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …

  12. Tritt Mattheis stürmisch ein, wird's an Ostern Winter sein. (24. Feb.)

  13. Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.

    John Milton

  14. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein. (30. Jan.)

  15. Es ist ein armer Fuchs, der nur e i n Loch hat.

  16. Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.

  17. Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.

  18. Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart. (17. Jan.)

  19. Verabschiede Dich vom alten Jahr wie von einer alten Frau, die Du sehr geliebt hast und begrüße das neue Jahr so voller Freude und behutsam, wie ein Baby, das Du gerade empfangen hast.

  20. In einem herzlichen Satz ist genügend Wärme für drei Winter

    Laotse

  21. Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.

  22. Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.

    Aristoteles

  23. Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles, sie werden beständig zu früh gefasst.

    Oscar Wilde

  24. Fege den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.

  25. Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben

    Francois Rabelais

  26. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    Christopher Marlowe

  27. Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.

    Christian Johann Heinrich Heine

  28. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Wenn der Bauer auf dem Miststock kräht kommt der Psychiater meist zu spät.

  30. Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.

  31. Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  32. Wenn es zu Kunigunde friert, sie es noch vierzig Nächte spürt. (03. März)

  33. Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.

    Aristoteles

  34. Ist im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.

  35. Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.

  36. Mit dem du dich tausend Mal geprügelt und zehntausend Mal gestritten hast, setze dich am letzten Tag des Jahres einträchtig zum Essen nieder.

  37. Hartnäckig weiter fließt die Zeit, die Zukunft wird Vergangenheit. Aus einem großen Reservoir ins andre rieselt Jahr um Jahr.

    Wilhelm Busch

  38. Wenn Du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze

    Peter Hille

  39. Feg den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.

  40. Ist's an Ostern schön und warm, kommt die Verwandschaft und frisst dich arm. Ist's an Pfingsten schön und heiter, kommt sie wieder und frist weiter!