1576 Sprüche — Seite 7
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!
Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.
— André Gide
Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich
— Christina I. von Schweden
Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.
Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.
— Horatio Nelson
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.
Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Keine Elster heckt eine Taube.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Er ist Storch und Klappermaul.
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau