1576 Sprüche — Seite 25
Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.
— Giordano Bruno
Auf jeden Grashalm fällt ein Tröpfchen Tau.
Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
— Jean Paul
Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.
— Daniel Spitzer
Die Unwissenheit ist eine Nacht ohne Mond und ohne Sterne!
Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.
— Matthias Claudius
Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.
— Karl Maria von Weber
Niemand ist nur Individuum, das heißt ein Wesen, das mit der Geburt in die Welt tritt und mit dem Tod endet. Wie bei Einzelmenschen gibt es auch in den Familien Auf- und Abstieg. Genauso ist es in der …
— John Knittel
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.
— René Descartes
Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas schönes und gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zu …
— Vincent van Gogh
Es gibt keine andere Motivation, auf Berge zu steigen, als den Egoismus.
— Reinhold Messner
Das Bergsteigen findet in einer Welt statt, wo jeder die Verantwortung für sich selber zu tragen hat.
— Reinhold Messner
Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele
— Reinhold Messner
Ein liebend Paar ist wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten.
— Samuel Butler
Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!
— Johann Georg Adam Forster
Das Männliche stammte ursprünglich von der Sonne, das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond, da auch der Mond an beiden teilhat
— Aristophanes
Die Natur übte erst mit Blumen, ehe sie die Frauen schuf.
— Emanuel Wertheimer
Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist
Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.
— Else Pannek
Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.
— Else Pannek
Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.
— Else Pannek
Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.
— Else Pannek
Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?
— Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu
Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.
— Augustinus
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup
Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.
— Karel Capek
Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.
— Peter Sirius
Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.
— Giacomo Leopardi
Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.
— Hermann Löns
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
— Hans Christian Andersen
Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.
— Sully Prudhomme
Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.
— Iwan Turgenjew
Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.
— Diogenes von Apollonia
Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.
— Friedrich von Bodenstedt
Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.
Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum